CHRONIK

1917 wurde unter Pfarrer Schlipf der Posaunenchor gegründet. Aus ihm ging bei der Gründungsversammlung im September 1919 der Musikverein hervor auf Initiative von Eugen Bosch, Karl Hornickel, Eugen Kärcher, Wilhelm Kärcher, Julius Krieg, Adolf Stäbler, Eugen Stäbler, Otto Stäbler, Theodor Stäbler, Wilhelm Stäbler und Eugen Wolf. Motto war „Alles Gute, Wahre, Schöne, suche in dem Reich der Töne“. Bereits in der Gründungsversammlung waren es 38 aktive und passive Mitglieder. Pfarrer Schlipf wurde zum ersten Ehrenmitglied ernannt. Erster Vorsitzender war Eugen Wolf, ein Jahr später Wagnermeister Karl Kärcher, der den Verein bis 1945 mit einer kurzen Unterbrechung führte.Er war Mitbegründer des Bezirks Filder-Schönbuch 1925.

Im gleichen Jahr Fahnenweihe mit dem 1. Bezirksmusikfest. Motto der Fahne: „Im Reiche der Töne suche das Schöne“. Bei einem Monatsbeitrag von 20 Pfennig eine Fahne um 750 Mark herstellen zu lassen, neben der Instrumentenbeschaffung in den 6 Jahren, klingt heute rätselhaft. Während der Inflation wurde der Dirigent in Naturalien entlohnt (Eier, Mehl, Brot usw.) Nach den Dirigenten Dehner und Kube, der nach erfolgreicher Tätigkeit bereits nach drei Jahren verstarb, übernahm der aktive Musiker Eugen Bosch die Direktion mit kurzen Unterbrechungen 1924 bis 1936. Frühe Erfolge der Kapelle bei Wertungsspielen 1933 in Böblingen in der Unterstufe einen 1a-Preis, 1935 in Stgt.-Feuerbach in der Mittelstufe „vorzüglich“. Kurz vor dem 2. Weltkrieg besaß der Musikverein sogar ein Streichorchester.
Im Krieg gefallen sind die aktiven Musiker Georg Schlitter, Otto Zahn, Erwin Klink und Hermann Schmidt.

1946 versuchte Bassist Wilhelm Simeck die Musik wieder ins Leben zu rufen, was aber erst 1948 unter Mithilfe von Bürgermeister Egler gelang. Bereits 1949 wurde mit zehn Gastkapellen das 30-jährige Jubiläum gefeiert.

1951 wurde das 2. Bezirksmusikfest des Kreises Filder-Schönbuch mit 21 Gastkapellen in Musberg veranstaltet. Karl Kärcher wurde zum Ehrenvorstand ernannt.

1952 wurde beim Wertungsspiel in Schönaich die Note „vorzüglich sehr gut“, im Jahre 1953 in Bregenz und 1954 beim Bundesmusikfest in Aalen je ein erster Rang errungen.

Der monatliche Beitrag wurde von 30 auf 50 Pfennig erhöht. Gleichzeitig konnte durch Altmaterialsammlungen die lang gewünschten Uniformen angeschafft und somit ein einheitliches Erscheinungsbild der Musikkapelle ermöglicht werden.

Das 40-jährige Vereinsjubiläum in Verbindung mit dem 8. Kreismusikfest des Bezirks Filder wurde vom 11. bis 13. Juli 1959 gebührend gefeiert und wird in der Chronik als „Fest der Feste“ bezeichnet. Zum erstenmal konnte eine ausländische Kapelle begrüßt werden, die Musikgesellschaft Reussbühl/Luzern aus der Schweiz. Dieses Jubiläum nahm der Musikverein unter dem 1. Vorsitzenden Alwin Fritz zum Anlaß, erstmals eine Jugendkapelle zu gründen. Für die musikalische Leitung und Ausbildung stellte sich Eugen Bosch zur Verfügung.
Bereits nach drei Monaten präsentierte sich eine Jugendkapelle mit 35 Mitgliedern der Öffentlichkeit. Sie hatte nach kurzer Zeit ca. 60 Mitglieder und 1960 ihre erste Auslandsreise nach Reussbühl/Schweiz.

Musikverein1920

1964 wurde Eugen Segmehl Vorsitzender des Musikvereins. Die Jugendkapelle wurde in die Hauptkapelle integriert. 1965 Auslandsreise nach Nassereith/Österreich.

Um den Nachwuchs zu sichern, führte man 1967 in der Eichberg-Schule eine Werbeveranstaltung durch. 12 Jungen und 13 Mädchen meldeten sich. Jugendleiter Horst Elsässer und Vizedirigent Michael Horwath übernahmen die musikalische Ausbildung der Schüler.

Bereits im Oktober 1968 hatte die neue Jugendkapelle beim Jugendmusiktag mit 18 Jugendlichen ihren ersten Auftritt.

Das 50-jährige Jubiläum vom 11. bis 14 Juli 1969 war durch die Mitwirkung derMusikkapelle „Rota“ Schwendi und der Musikgesellschaft Reussbühl/Schweiz wieder ein großer Erfolg und ein Markstein in der Vereinsgeschichte.

Durch sein musikalisches Einfühlungsvermögen und sein hohes fachliches Können konnte Dirigent Heinrich Nolte, der 1971 die musikalische Leitung übernahm, eine stetige Aufwärtsentwicklung verzeichnen.

1974 1. Rang in der Mittelstufe beim Bundesmusikfest in Ebingen.

1975 wurde in der Eichberg-Schule erneut eine Werbekampagne durchgeführt, bei der sich etwa 50 Schüler dem Verein anschlossen. Jugenddirigent Helmut Fetzer, der für die Ausbildung engagiert wurde, konnte mit dieser Jugendkapelle große Erfolge feiern.

Im gleichen Jahr feierte der Musikverein das Fest der 50-jährigen Fahnenweihe mit Gastkapellen aus nah und fern.

Nach mehrjähriger Pause fand im Mai 1976 wieder eine Auslandsreise, diesmal nach Südfrankreich statt. In der Partnerstadt Manosque in der Provence wurde der Musikverein wegen der ausgezeichneten Platzkonzerte von der Lokalpresse und dem Rundfunk hervorgehoben. Wegen seiner großen Verdienste um die Volksmusik, ganz besonders bei der Musberger Kapelle, ernannte die Stadt Leinfelden-Echterdingen Dirigent Heinrich Nolte zum Musikdirektor.

Im Herbst 1977 konnte der Verein in den neu erstellten Bürgersaal umziehen. Ein lang gehegter Wunsch ging in Erfüllung, hat doch der Musikverein nun ein bleibendes Zuhause gefunden, sodaß ein in den letzten Jahren immer wieder notwendig gewordener Umzug von Gaststätten und Schulturnhalle sein Ende gefunden hat.

Nachdem 1978 der 1. Vorsitzende Eugen Segmehl nach 14 Jahren von seinem Amt aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten mußte, wurde Karl Vogelmann sein Nachfolger.
Eugen Segmehl war es nicht mehr vergönnt, das 60-jährige Bestehen des Musikvereins zu erleben. Am 1. Dezember 1978 mußte der Verein von ihm Abschied nehmen. Seinen Initiativen war es zu verdanken, daß der Musikverein keine Nachwuchssorgen hatte. Als Anerkennung und Dank wurde er im Jubiläumsjahr posthum zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Das 60-jährige Jubiläum mit dem Festkonzert am 12. Mai und dem Musikfest vom 23. bis 25. Juni 1979 war mit dem 25. Kreismusikfest verbunden. Eine dreitägige Veranstaltung, bei der über 200 Musiker mitwirkten. 
Der Samstagabend stellte ein Novum dar.

Musikverein1969

Jagdhornbläser, Liederkranz und Musikverein musizierten zum erstenmal gemeinsam. Schirmherr Oberbürgermeister Walter Schweizer konnte unter den Gästen die Besatzungsmitglieder des Paten U Bootes „U 15“ und die Musikfreunde von „Rota“ Schwendi willkommen heißen.

Einen großen Auftritt hatte die Jugendkapelle im Herbst 1979 beim Tag der Bläserjugend in Ulm. 240 Jugendkapellen stellten sich den Kritikern beim Wertungsspiel. Unsere 10- bis 15-jährigen Jungen und Mädchen erreichten in der Bewertungsstufe „schwer“ ein viel bejubeltes „gut“.

Zum Auftakt der 750-Jahr-Feier der Gemeinde Musberg im Juli 1980 präsentierte sich der Musikverein zusammen mit den anderen Musberger Vereinen in der Sendung „Sang und Klang aus Stadt und Land“ des Süddeutschen Rundfunks. Höhepunkt der 750-Jahr- Feier war der Heimatabend am 5. Juli. Helmut Fetzer begeisterte mit seiner humoristischen Moderation das Publikum. Die beiden Kapellen des Musikvereins bestritten nicht nur den größten Teil der musikalischen Unterhaltung, sondern zeigten auch mit Showeinlagen tänzerisches Können.

Im Rahmen des Weinfestes im Oktober 1980 erhob Musikdirektor Heinrich Nolte zum letzten mal seinen Taktstock, Gesundheitliche Gründe zwangen ihn, seine Arbeit als Dirigent und Lehrer aufzugeben. Helmut Fetzer leitete nun beide Kapellen.

Unter der fünfjährigen Vereinsleitung von Karl Vogelmann erhielt der Musikverein ein neues „Äußeres“. Die Farben „BlauWeiß“, das neue Emblem, die Werbung und die blauweißen Jacken der Jugendkapelle entsprangen seinem Ideenreichtum. Diese Farben prägen heute noch das Erscheinungsbild des Musikvereins.


1983 wurde Friedrich Hobler Vorsitzender. Dirigent Helmut Fetzer verabschiedete sich aus Musberg. Er hatte in Überlingen am Bodensee seinen „Traumjob“ als Stadtmusikdirektor gefunden. Viele Jugendliche konnten sich nicht mit der Tatsache abfinden, ohne ihren „Dompteur“ zu musizieren und sprangen ab. Die Jahre danach waren geprägt von der Suche nach einem geeigneten Dirigenten für beide Kapellen und der Eingliederung der herangewachsen Jugend in die Hauptkapelle.

Besonders verdient gemacht um den Musikverein haben sich in der Nachkriegszeit Paul Mussbach, der über 60 Jahre aktiv in der Kapelle mitspielte, 4 Jahre stellvertretender Vorsitzender war, sich besonders in der Jugendarbeit engagierte und dafür zum Ehrenmusiker ernannt wurde sowie Heinz Ebinger, der 40 Jahre aktiv dem Musikverein die Treue hielt und auch nach seinem Wegzug nach Nufringen über 14 Jahre in kaum einer Probe fehlte.

Im Herbst 1983 besuchte die Jugendkapelle mit Dirigent Giovanni Zaccharia anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Partnerschaft mit Manosque die Partnerstadt Leinfelden Echterdingens. Bei der Übergabe der Europafahne auf dem Rathausplatz umrahmte die Jugendkapelle die Zeremonie mit der Europahymne und den Nationalhymnen beider Länder.
Auf Initiative von Karl Wild fanden sich einige Musikerinnen und Musiker im Herbst 1985 zur Unterhaltungsgruppe „Die Besenbinder“ zusammen. Er war es auch, der die dirigentenlosen Zeiten mit großem Engagement überbrückte, bis ein neuer Dirigent gefunden werden konnte.

1987 gab Friedrich Hobler aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zurück. Bei der Generalversammlung konnte kein Nachfolger gefunden werden. Kommissarisch leitete der 2. Vorsitzende Karl Schmid den Musikverein, bis im Mai in einer außerordentlichen Generalversammlung Volker Hörz zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Nachdem der Musikverein drei Jahre lang zum Krautfest ein Zelt in der Markomanen Straße in Leinfelden bewirtschaftet hat, wurde in diesem Jahr erstmalig das Krautfest im „alten Ritter“ (heutige
Ritterscheuer) in Musberg ausgerichtet.

1988 wurde mit Ulrich de Veer wieder ein guter und qualifizierten Dirigenten gefunden, der die Winterfeiern prägte und mit ihm die „Herbstkonzerte im Bürgersaal“ begannen.

1989 Zum 70-jährigen Jubiläum veranstaltete der MVM vom 30. 6. bis 3. 7. auf dem Festplatz ein großes Jubiläumsfest.

Highlight beim „Bunten Abend“ war am Samstag die Jugendkapelle aus Überlingen unter Leitung von Stadtmusikdirektor Helmut Fetzer. Mit seiner Dixi-Jazzband heizte er die Stimmung im Zelt ein. Am Sonntagabend präsentierten die Allgäuer Dorfmusikanten ein Feuerwerk musikalischer Unterhaltung.

Im Jahr 1990 besuchte die Hauptkapelle eine „Streetparade“ in Salou/Spanien. Neben zahlreichen musikalischen Auftritten kam auch das Rahmenprogramm mit Ausflügen und Feiern nicht zu kurz.

Im Jahr 1991 wurde Tom Salewski zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt.

Das Herbstkonzert fand erstmalig im Bürgersaal statt.

1994 erfolgte die Gründung eines Fördervereines. Erster Vorsitzender wurde Willi Stucke.

Vom 10. bis 12. September fand zum 75-jährigen Jubiläum auf dem Festplatz ein Jubiläumsfest statt. Die Jugend- und Hauptkapelle präsentierten die Highlights der vergangenen Winterfeiern als Showprogramm.

Im Dezember fand das 1. Weihnachtsspiel in Musberg statt, unter Mitwirkung des Musikvereins.

Im Auftrag der Stadt Stuttgart reiste der Musikverein 1995 zur musikalischen Gestaltung des Oktoberfestes nach St. Louis/USA. Das amerikanische Publikum war von den Blasmusikklängen so begeistert, daß den Musikern kaum eine Pause gegönnt wurde. Neben der musikalischen Seite blieb auch noch Zeit, umdie Sehenswürdigkeiten der Stadt am Mississippi zu erkunden.

Im Jahr 1996 bekam der Musikverein Besuch von einer Gastkapelle aus Valencia, welche auch das damalige Herbstkonzert mitgestaltete. Im gleichen Jahr erschien die erste Ausgabe der „Vereins-News“, eine gedruckte DIN-A4-Zeitung, die über Neuigkeiten aus dem Vereinsleben berichtete.

Seit Herbst 1998 leitet Traugott Kienle als Dirigent die Hauptkapelle des Musikvereins Musberg. 1999 übernimmt Roland Günther als 2. Vorsitzender sehr engagiert für ein Jahr die Leitung des Vereines. Zum 80-jährigen Bestehen fand im Oktober 1999 ein Jubiläumskonzert in der Festhalle statt. Neben zahlreichen Showeinlagen wurde eine Eintrittskartenverlosung sowie eine Tombola veranstaltet.

Im Jahr 2000 startete eine „neue Jugendkapelle“ unter Leitung von Arne Meerwein.
2001 gab dieser sein Amt an Mario Rosenfeld ab. Erich Brünsteiner übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden.

Im Jahr 2001 übernahm Manfred Hertner als 2. Vorsitzender kommissarisch die Vereinsführung, bis im Jahr 2002 mit Christian Kammler ein neuer 1. Vorsitzender gefunden wurde. Im Sommer nahm die Hauptkapelle an den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum des Landes Baden-Württemberg teil, wo sie auf dem Schillerplatz in Stuttgart aufspielte. Weiterer musikalischer Höhepunkt des Jahres war das Herbstkonzert in der Festhalle unter dem Motto „Radio-Melodie“.

Im Mai des Jahres 2003 richtete der MVM das Jahreskonzert des KV-Jugendorchesters in der Musberger Festhalle aus. Im September nahmen die Musiker am Umzug und einem Festzelt-Auftritt am Kreismusikfestival in Wolfschlugen teil.

2004 Im Rahmen des Faschingsumzuges der Musberger Hexen eröffnete der MVM erstmalig die „Hubba-Duddler-Bar“ in der Ritterscheune. Alle zwei Jahre werden seitdem hier beim Umzug die Narren verköstigt. Im April wurde anläßlich des 85-jährigen Bestehens des MVM in der Dreifaltigkeitskirche ein Benefizkonzert abgehalten. Der Spendenerlös des Konzertes ging zu Gunsten der Restaurierung des „Musberger Säle“. An den Feierlichkeiten „775 Jahre Musberg“ im Sommer war der MVM sowohl musikalisch als auch mittels Helferschichten beteiligt. Beim Herbstkonzert im November wurde Karl-Heinz Schmucker zum Ehrenmitglied ernannt.

2005 Beim Jahreskonzert im Herbst wurden Wolfgang Stäbler und Klaus Wiederoder zum Ehrenmitglied ernannt. Beim Abschiedsfest von Pfarrer Fetzer war die Hauptkapelle für die musikalische Umrahmung zuständig.

2007 übernahm Silke Stahl als 2. Vorsitzende kommissarisch die Leitung des Vereins.

2008 Im Juli unternahm die Hauptkapelle eine zweitägige Konzertreise nach Konstanz an den Bodensee. Die Musikerinnen und Musiker bestritten einen Auftritt beim Eisenbahner- Wassersportverein sowie ein Konzert in der Konzertmuschel am Stadtgarten. Beim Zeppelinfest in Echterdingen war der MVM sowohl musikalisch in Kooperation mit dem Musikverein Stadtkapelle Leinfelden als auch mit Helferschichten im Einsatz. Im September wurde eine neue Jungspielgruppe, die „Newcomer“ gegründet. Herr Bernhard Ernst übernahm die Leitung dieser Spielgruppe und wurde neuer Dirigent der Jugendkapelle.
Beim Herbstkonzert erhielt das Ehrenmitglied Karl Schmid die BDMV-Ehrennadel in Diamant für 60-jährige Tätigkeit.

2009 In diesem Jahr feiert der MVM sein 90-jähriges Bestehen mit mehreren Veranstaltungen.
Mit einem Benefizkonzert in der Festhalle unter Beteiligung des Polizeimusikcorps Baden-Württemberg zu Gunsten des Fördervereins der Stadtbücherei begann das Jubiläumsjahr.
Beim Haufest eröffnete der Oberbürgermeister Klenk den Festakt mit einem Fassanstich. Die wiederbelebte Hermannshocketse zählte ebenfalls zur Jubiläumsveranstaltung.

2010
wurde Arno Tuschke einstimmig zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt, und Silke Vogel wurde besonders für die Aufrechterhaltung der Geschäftsführung in den vergangenen Jahren gedankt.
Im darauffolgenden Jahr wurde die Vereinssatzung, unter besonderer Rücksicht auf den Datenschutz, neu verfasst. Ein Ausflug an den Bodensee mit Teilnahme an der „ Mainau-Melodie“ war ein großer Erfolg.
Die alte Jugendkapelle wurde aufgelöst. Einige wurden in die Hauptkapelle integriert, und die anderen bildeten den Grundstock für die neue Jugendkapelle. Daneben gibt es eine weitere Gruppe, „Die Newcommer“, als Vorstufe für die Jugendkapelle.
Am 12.11.2011 wurden 5 Mitglieder zu Ehrenmitglieder gewählt: Enno Schneider, Ingrid Böhm, Manfred Wiederoder, Martin Weinmann und Thomas Salewski. Damit hat der Musikverein jetzt 10 Ehrenmitglieder. Karl Schmid wurde 1999, Dieter Wild 2002, Karl Heinz Schmucker 2004, Klaus Wiederoder und Wolfgang Stäbler 2011 zu Ehrenmitgliedern ernannt.
2012 wurde der Mitgliedsbeitrag modifiziert, da die vorherige kräftige Beitragserhöhung viele Probleme bereitet hatte. Beschlossen wurde auch die Anschaffung einer neuen Fahne, da die alte zu zerschlissen war und nicht mehr repariert werden konnte. Dazu wurde ein Fahnenausschuss gegründet, der für die Geldbeschaffung und Gestaltung zuständig ist.
Durch neue Anforderungen an die Gemeinnützigkeit des Vereins musste die neue Satzung leider erneut geändert werden.
Ein Benefizkonzert
2013 in der ev. Kirche Musberg zu Gunsten des Kindergarten Bühl war ein voller Erfolg – auch für den Kindergarten. Ebenfalls sehr erfolgreich war die Teilnahme von drei Jugendlichen beim D1- Lehrgang.
2014 war die Fahnenweihe des Musikvereins in der Ev. Dreifaltigkeitskirche Musberg mit dem Ev. Pfarrer Müller und Herrn Vogelmann von der katholischen Kirche. Die "alte" hatte schon viele Jahre hinter sich und das sah man ihr auch an. Man konnte sie nicht mehr reparieren. Durch Spenden war es möglich eine neue Fahne anfertigen zu lassen.
Dafür wurde zuvor ein Fahnenausschuss gegründet, der die neue Fahne entwarf und produzieren ließ.
2015 entstand eine neue Newcomer-Gruppe. Fünf Kinder spielen in dieser kleinen "Kapelle". Sie sind die Vorgänger der Jugendkapelle. Damit auch die Jüngeren schon ab dem Gelernten von drei Tönen miteinander musizieren können, gibt es diese Gruppe. Aus der Jugendkapelle wandern regelmäßig Musiker/innen in die Hauptkapelle. Wenn die Musiker/innen der Newcomer dann soweit sind, dürfen sie in die Jugendkapelle.